Die Insel Caprera: 10 Gründe für einen Besuch des geheimen Juwels des Maddalena-Archipels

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Die Insel Caprera: 10 Gründe, das geheime Juwel des Archipels von La Maddalena (und Garibaldis Haus) zu besuchen

Wusstest du das? Die Insel Caprera hat mehr zu bieten als nur kristallklares Meer. Sie ist die einzige Insel des Maddalena-Archipels, auf der Giuseppe Garibaldi gelebt und gekämpft hat, und zudem das perfekte Reiseziel für alle, die Traumstrände, Wanderungen durch die mediterrane Macchia und absolute Stille suchen. In diesem Reiseführer erfährst du, wie du dorthin kommst, was es zu sehen gibt, welche Strände du wählen solltest und alle Regeln des Nationalparks. Lies ihn bis zum Ende: Beim dritten Strand, den ich dir vorstelle, wirst du schon die Fähre buchen.

Caprera, die Insel der Geheimnisse: Warum trägt sie diesen Namen und was macht sie so einzigartig?

Beginnen wir mit einem kuriosen Namen. Caprera hat nichts Revolutionäres an sich, ganz im Gegenteil: Er leitet sich von “capra” (Ziege) ab. Ja, denn bevor Garibaldi einen Fuß auf diese Insel setzte, war sie karg und von Herden wilder Ziegen bevölkert. Der Held der zwei Welten kreuzte sie mit Schweizer Ziegen und schuf so eine besondere Rasse, die man noch heute, wenn man Glück hat, zwischen den Sträuchern der mediterranen Macchia erblicken kann.

Doch die wahre Einzigartigkeit von Caprera liegt woanders. Es ist die einzige Insel des gesamten Archipels von La Maddalena, die nicht nur ein Badeparadies ist, sondern auch ein Nationaldenkmal unter freiem Himmel. Hier bedeutet Tourismus nicht nur Meer: Es ist Geschichte, es ist geschützte Natur, es ist Stille. Ein Großteil der Insel gehört zur Zone A des Nationalparks des Archipels von La Maddalena, was bedeutet, dass das Fischen verboten ist, der Zugang zu einigen Stränden kontingentiert ist und die Natur uneingeschränkt herrscht. Keine Nachtlokale, keine Diskotheken, kein Chaos. Nur Wind, rosa Granit und der Flug der äußerst seltenen korsischen Möwe.

Wie man von Palau, La Maddalena und der Costa Smeralda nach Caprera gelangt (ohne sich zu verfahren)

Die Anreise nach Caprera ist einfacher, als du denkst, aber du musst dich genau an diese Schritte halten. Erstens: Fahren Sie nach Palau. Palau ist der Haupthafen für Fähren zum Archipel von La Maddalena. Wenn Sie an der Costa Smeralda übernachten, ist es eine halbe Stunde mit dem Auto. Wenn Sie aus Santa Teresa Gallura kommen, sogar noch weniger.

Zweitens: Nimm eine Fähre von Palau nach La Maddalena. Die Überfahrt dauert 15 bis 20 Minuten, und die Fähren fahren in der Hochsaison alle halbe Stunde. Du kannst dein Auto oder Fahrrad mitnehmen oder zu Fuß gehen. Drittens: Sobald du in La Maddalena angekommen bist, folgst du den Schildern nach Caprera. Die beiden Inseln sind durch eine 600 Meter lange Brücke namens Passo della Moneta verbunden. Diese überquerst du mit dem Auto, dem Roller oder dem Fahrrad in weniger als fünf Minuten. Das war’s, du bist angekommen. Keine weitere Fähre, keine Warteschlange. Ganz einfach, oder?

Ein Tipp von jemandem, der schon dort war: Im Juli und August sind die Parkplätze in der Nähe der Strände von Caprera bereits um 9:30 Uhr voll. Komm früh, oder noch besser: Miete dir in La Maddalena ein Fahrrad oder einen Roller und sei mobil.

Was man an einem Tag auf Caprera sehen kann: vom Garibaldi-Museum bis zum Grab des Helden

Wenn du nur einen Tag Zeit hast, konzentriere dich auf zwei Dinge: die Geschichte Garibaldis und einen Traumstrand. Beginne den Tag früh am Morgen im Compendio Garibaldino, auch bekannt als Casa Bianca. Es ist das meistbesuchte Museum Sardiniens und nicht nur ein einfaches Museum: Es ist das Haus, in dem Giuseppe Garibaldi die letzten 26 Jahre seines Lebens verbrachte. Du wirst durch die Räume schlendern, in denen der Held der zwei Welten Gäste aus aller Welt empfing, du wirst den Sessel sehen, in dem er am 2. Juni 1882 starb, die Uhr, die um 18:21 Uhr stehen geblieben ist, und den Kalender, der auf diesen Tag festgenagelt ist.

Nicht weit davon entfernt, versteckt zwischen den Eukalyptusbäumen, die Garibaldi selbst gepflanzt hatte (er glaubte, ihr Duft vertreibe die Malaria), befindet sich sein Grab. Es ist ein schlichter Granitstein, umgeben von mediterraner Macchia. Neben ihm ruhen seine Frau Francesca Armosino und einige seiner Kinder. Es ist ein Ort der absoluten Stille, an dem man wirklich versteht, warum Garibaldi diesen Winkel der Welt so liebte.

Wenn du Zeit hast, steig hinauf zur Forte Arbuticci, einer militärischen Festung, die in eine multimediale Gedenkstätte umgewandelt wurde. Von dort aus ist der Blick auf den Archipel von La Maddalena atemberaubend: Du siehst Budelli mit seinem Spiaggia Rosa, Santo Stefano, Santa Maria, Spargi und am Horizont Korsika.

Welche Strände auf Caprera erinnern an die Karibik?

Caprera ist berühmt für seine Strände, aber Vorsicht: Hier gibt es keine Strandbäder, kostenpflichtige Sonnenschirme oder Getränkestände. Stattdessen erwarten dich unberührte Natur, türkisfarbenes Wasser und feiner weißer Sand. Hier sind die Strände, die du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest.

Cala Garibaldi ist der beliebteste und am besten erreichbare Strand. Du parkst, gehst zwei Minuten zu Fuß und bist schon im Wasser. Der Meeresboden ist flach und sandig, ideal für Familien. Das Wasser ist so klar, dass man seine Füße sogar in drei Metern Tiefe sehen kann.

Cala Napoletana liegt etwas versteckter. Man erreicht sie nach einem etwa einstündigen Spaziergang durch die mediterrane Macchia, doch die Anstrengung wird durch eine kleine, intime Bucht belohnt, die von rosa Granitfelsen umgeben ist. Es ist der richtige Ort, wenn du Ruhe suchst und nur das Rauschen der Wellen hören möchtest.

Cala Portese, auch “dei Due Mari” genannt, ist ein weitläufiger weißer Sandstrand, der von seichtem Wasser umspült wird. Was macht ihn so besonders? Das Wasser umspült beide Seiten der Bucht und schafft so einen natürlichen Pool-Effekt. Er ist ideal, wenn du mit kleinen Kindern unterwegs bist oder im Wasser bleiben möchtest, ohne dass du dich auf unbekanntes Tiefengebiet einlassen musst.

Und dann ist da noch der Strand „Spiaggia del Relitto“. Der Name sagt schon alles: Am Ufer ragt das Skelett eines alten Schiffes aus dem Sand empor. Er ist stimmungsvoll, fotogen und weniger überlaufen als die anderen.

Cala Coticcio, das “sardische Tahiti”: Ist es wirklich so schön? Wie gelangt man dorthin?

Kommen wir nun zum wertvollsten Juwel von Caprera. Cala Coticcio wird als das “sardische Tahiti” bezeichnet, und das ist kein Zufall. Das Wasser hat einen leuchtend türkisfarbenen Schimmer, wie man ihn noch nicht einmal auf Fotos gesehen hat. Der Sand ist hauchfein, fast wie Mehl. Die rosa Granitfelsen schaffen eine exotische Postkartenlandschaft.

Es gibt jedoch ein Problem, genauer gesagt eine Vorschrift. Seit einigen Jahren ist der Zugang zu Cala Coticcio auf dem Landweg kontingentiert. Du darfst nur hinein, wenn du von einem vom Nationalpark des Archipels von La Maddalena zugelassenen Wanderführer begleitet wirst. Die Anzahl der täglichen Besucher ist begrenzt, um das Ökosystem zu schützen. Du musst Wochen im Voraus reservieren, vor allem im Sommer. Alternativ kannst du sie vom Meer aus bewundern: viele Bootstouren Sie halten in den Gewässern vor der Küste an, um zu schnorcheln.

Lohnt es sich? Ja, auf jeden Fall. Aber sei dir bewusst, dass es dort keine Bars, keine Toiletten und keinen Schatten gibt. Du musst Wasser, Essen und Sonnencreme mitbringen und deinen gesamten Müll wieder mitnehmen. Und versuche nicht, auch nur ein Sandkorn mitzunehmen: Die Bußgelder sind extrem hoch.

Was kann man in Caprera unternehmen, wenn es regnet? Militärgeschichte, Bunker und Vogelbeobachtung

Caprera hat mehr zu bieten als nur das Meer. Wenn du einen windigen oder regnerischen Tag erwischst, hast du sogar einen hervorragenden Plan B: die Militärgeschichte. Während des Kalten Krieges beherbergte die Insel einen geheimen NATO-Stützpunkt mit dem Spitznamen “Little America”. Heute kannst du Bunker, Radarstationen und Küstenbatterien wie die Batteria di Punta Rossa und die von Poggio Rasu besichtigen. Einige Bereiche sind noch gesperrt (sie gehören weiterhin der NATO), aber die zugänglichen sind faszinierend und wenig frequentiert.

Wenn du Tiere liebst, nimm ein Fernglas mit. In der Gegend von Cala Napoletana nistet die Korsische Möwe, einer der seltensten Vögel der Welt (es gibt nur etwa 150 Paare). Mit etwas Geduld und Ruhe kannst du sie nur wenige Meter von dir entfernt fliegen sehen. Ebenfalls dort, auf den steilen Klippen über dem Meer, lebt der Wanderfalke.

Und wenn du wandern möchtest, verbindet der Garibaldi-Wanderweg das Compendio mit der Festung Arbuticci. Es ist eine etwa zweistündige Wanderung durch die mediterrane Macchia, vorbei an Strandkiefern und mit Blick auf den Archipel. Bring Turnschuhe und eine Flasche Wasser mit.

Kann man auf Caprera übernachten? Wo kann man essen und wie kommt man von A nach B?

Die Millionenfrage: Kann man auf Caprera übernachten? Die Antwort lautet: Nein. Es gibt keine Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen. Camping ist auf der gesamten Insel strengstens verboten. Die einzige Ausnahme bildet das Centro Velico di Caprera, eine historische Segelschule, die Unterkünfte ausschließlich ihren Schülern während der Kurse anbietet. Wenn du also nicht für einen Segelkurs angemeldet bist, musst du zwangsläufig woanders übernachten.

Am besten übernachtest du auf der Insel La Maddalena, die nur wenige Autominuten von der Brücke entfernt liegt. Alternativ kannst du in Palau, in Santa Teresa Gallura oder an der Costa Smeralda übernachten. Von dort aus nimmst du jeden Morgen die Fähre und bist in 20 Minuten auf La Maddalena, dann überquerst du die Brücke und bist auf Caprera.

Auf Caprera gibt es keine Restaurants. Nimm dir also ein Lunchpaket mit. Die einzige Verpflegungsmöglichkeit ist ein kleiner Kiosk in der Nähe von Cala Garibaldi (nur in der Hochsaison und zu begrenzten Zeiten). Also: Rucksack mit Sandwiches, Obst, viel Wasser und einem Strandtuch.

Wie kommt man von A nach B? Das Auto ist praktisch, aber es gibt nur wenige Parkplätze. Im Juli und August fährst du eine halbe Stunde lang herum, ohne einen Platz zu finden, wenn du nach 10 Uhr ankommst. Besser ist das Fahrrad oder der Roller, die du in La Maddalena mieten kannst. Ein Radfahren entlang der Panoramastraße, die an Cala Portese und Punta Rossa vorbeiführt, ist ein wunderschönes Erlebnis.

Die 5 goldenen Regeln für einen Besuch auf Caprera ohne Bußgelder (und ohne schlechtes Gewissen)

Caprera ist ein Naturschutzgebiet, das zum Nationalpark des Archipels von La Maddalena gehört. Und der Park hat strenge Vorschriften. Hier sind die Regeln, die du unbedingt beachten musst, wenn du dir deinen Urlaub nicht durch eine saftige Geldstrafe verderben willst.

Erstens: Es ist verboten, Sand, Muscheln oder Kieselsteine mitzunehmen. Das klingt wie eine banale Empfehlung, aber jeden Sommer werden Touristen mit Dosen voller rosa Sand oder Muscheln im Rucksack angehalten. Die Geldstrafe beginnt bei 500 Euro. Tun Sie das nicht.

Zweitens: Das freie Ankern in Meeresgebieten ist verboten. Nutze ausschließlich die gekennzeichneten Bojen, da du sonst die Posidonia beschädigen könntest, eine geschützte Meerespflanze, die für das Ökosystem von entscheidender Bedeutung ist.

Drittens: Auf der gesamten Insel ist das Zelten und das Entzünden von Feuern verboten. Es gibt keine ausgewiesenen Stellplätze. Wenn du im Freien übernachten möchtest, such dir einen anderen Ort.

Viertens: Während der Sommersaison ist es verboten, Hunde an die Strände mitzunehmen, außer in den dafür vorgesehenen Bereichen. Caprera ist keine so tierfreundliche Insel wie andere. Es gibt Brutgebiete für äußerst seltene Vogelarten, und Hunde, selbst an der Leine, stressen diese Vögel.

Fünftens: Halte dich in den Brutgebieten an die Ruhevorschriften. Schreie nicht, spiele keine Musik ab und setze keine Drohnen ein. Der Nationalpark kann deine Drohne beschlagnahmen und dir eine Geldstrafe auferlegen.

Es scheinen viele Regeln zu sein, aber sie sind der einzige Grund, warum Caprera noch immer so schön ist. Wenn man sie beachtet, ermöglicht man denjenigen, die nach einem kommen, dasselbe kristallklare Wasser zu sehen, das man heute sieht.

Wissenswertes über Caprera, das du (vielleicht) noch nicht kennst und das deine Freunde verblüffen wird

Bevor ich mich verabschiede, möchte ich dir drei interessante Fakten mit auf den Weg geben, die du deinen Freunden erzählen kannst, während du am Strand liegst.

Erste Kuriosität: der Name Cala Coticcio stammt aus dem lokalen Dialekt und bedeutet “Versteck”. Früher nutzten die barbaresken Piraten diese Bucht, um die Beute zu verstecken, die sie vorbeifahrenden Schiffen geraubt hatten. Man sagt, dass unter dem Sand noch immer osmanische Münzen liegen. Niemand hat sie je gefunden, aber das Geheimnis macht den Ort noch faszinierender.

Zweite Anekdote: Garibaldi badete nackt in Cala Serena. Das schrieb er in seinen Tagebüchern. Heute ist Cala Serena eine der ruhigsten Buchten von Caprera, und wer weiß, ob der Held diesen Ort nicht gerade wegen seiner Abgeschiedenheit gewählt hat.

Dritte Kuriosität: Der Passo della Moneta, die Brücke, die Maddalena und Caprera verbindet, ist keine künstliche Brücke. Es handelt sich um eine natürliche Landenge aus Sand und Fels. Bei Flut wird er teilweise vom Wasser bedeckt, was den Eindruck erweckt, als würden sich die beiden Inseln wieder voneinander trennen. Wenn man ihn bei Sonnenuntergang und Flut überquert, hat man das Gefühl, auf dem Wasser zu laufen.

Die beste Reisezeit für Caprera (und warum du den August meiden solltest)

Wann sollte man nach Caprera fahren? Ich sage es dir ganz offen: Die beste Reisezeit ist im Mai, Juni, September und Oktober. In diesen Monaten ist es warm, aber nicht drückend heiß, das Meer ist von Mitte Mai bis Ende Oktober bereits badetauglich, und vor allem ist es nicht überlaufen. Die Fähren sind nicht voll, man findet Parkplätze, und die Strände wirken nicht wie ein Trubel.

Juli und August sind natürlich schön. Aber du musst wissen, was dich erwartet: Warteschlangen an der Fähre nach Palau, kaum freie Parkplätze, überfüllte Strände und die Notwendigkeit, alles Wochen im Voraus zu buchen (Bootstouren, Führungen nach Cala Coticcio, Fähren mit dem Auto). Wenn du die Wahl hast, meide die erste Augusthälfte. Wenn das nicht geht, mach dich darauf gefasst, um 7:30 Uhr aufzustehen und um 9:00 Uhr am Strand zu sein.

Noch ein Insidertipp: der Wind. Caprera ist dem Mistral und dem Libeccio ausgesetzt. Wenn du am Hafen eine rote Flagge siehst, bedeutet das, dass die See rau ist und viele Strände gefährlich oder gesperrt sind. An solchen Tagen solltest du lieber das Compendio Garibaldino, die Bunker und die Wanderwege im Landesinneren besuchen. Caprera ist nicht nur Meer, das habe ich dir doch gesagt.

Planen Sie Ihren Tag auf Caprera: Beispiel für eine perfekte Route

Wenn du einen praktischen Tipp suchst, hier ist die Route, die ich allen empfehle, die mich fragen, wie man einen perfekten Tag auf Caprera verbringen kann.

Aufstehen um 7:30 Uhr, Fähre von Palau nach La Maddalena um 8:30 Uhr. Nach der Ankunft überquerst du die Brücke und bist um 9:00 Uhr in Caprera. Erste Station: Compendio Garibaldino. Man kommt früh an, es gibt keine Warteschlange, das Haus und das Grab sind in einer Stunde besichtigt.

Um 10:30 Uhr machst du dich auf den Weg nach Cala Garibaldi. Parkplätze gibt’s reichlich, und du kannst sofort ins Wasser gehen. Nimm dein erstes Bad des Tages.

Picknick am Strand oder auf einem Aussichtspunkt.

Am frühen Nachmittag Wanderung zur Cala Napoletana. Nach einer Stunde Fußmarsch durch die mediterrane Macchia kommt man an und trifft auf weniger Leute. Zweites Bad.

Gegen 16:00 Uhr geht es hinauf zum Monte Tejalone, dem höchsten Gipfel von Caprera mit 212 Metern. Der Aufstieg ist nicht unmöglich, aber der Ausblick über den gesamten Archipel von La Maddalena entschädigt einen für jeden Tropfen Schweiß.

Abstieg und Rückweg nach La Maddalena. Abendessen im Hafen von La Maddalena mit frischem Fisch, anschließend Rückfahrt mit der Fähre nach Palau. Ein perfekter Tag.

Fazit: Caprera erwartet dich, aber mit Respekt

Caprera ist keine Insel wie jede andere. Sie ist nicht Ibiza, sie ist nicht Mykonos, sie ist kein Ort, der auf Massentourismus ausgerichtet ist. Es ist eine wilde, geschützte, ruhige Insel. Es ist der Ort, an dem Giuseppe Garibaldi seinen Lebensabend verbrachte. Sie ist eines der wertvollsten Gebiete des Nationalparks des Archipels von La Maddalena.

Ein Besuch auf der Insel ist ein Privileg, kein Recht. Und wie alle Privilegien muss man es sich durch Respekt verdienen. Halte dich an die Regeln, nimm keinen Sand mit, hinterlasse keinen Müll und mache keinen Lärm an Orten, an denen Vögel nisten. Nur so bleibt Caprera das Juwel, das es heute ist.

Und wenn du das tust, wirst du etwas mit nach Hause nehmen, das viel schöner ist als eine Muschel oder ein Glas mit rosa Sand: Du wirst eine echte Erinnerung mitnehmen, bestehend aus türkisfarbenem Wasser, rosa Granit und jener Ruhe, die man nur an Orten findet, an denen die Natur noch Herrin ist.

Gute Reise nach Caprera.

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